Produkt- und medienberührte Systeme
- Prozessbehälter
- Ansatz- und Lagertanks
- Reaktoren
- Rohrleitungen
- Armaturen und Verteiler
CitriSurf®
CitriSurf® ist ein zitronensäurebasiertes Verfahren zur Reinigung und Passivierung von Edelstahl. Im Pharma- Anlagenbau kann es eingesetzt werden, um freies Eisen von Oberflächen zu entfernen und dokumentierbare Passivierungsprozesse für Tanks, Rohrleitungen und prozesstechnische Systeme zu unterstützen.
Anlagenbau Pharma
Zitronensäurebasierte Passivierung für pharmazeutische Prozesssysteme.
CitriSurf® dient dazu, freies Eisen von Edelstahloberflächen zu entfernen und einen korrosionsbeständigen, gut reinigbaren Oberflächenzustand zu unterstützen — etwa im Neubau, nach Schweißarbeiten, im Retrofit oder bei Rouge.
Typisch relevant für:
· Tanks und Behälter
· Rohrleitungen und Verteiler
· CIP-/SIP-Systeme
· PW-/WFI-nahe Systeme
· Skids und vorgefertigte Einheiten
Anlagenbau Pharma
ASTM A967/A967M-25 ist ein zentraler technischer Standard für die chemische Passivierung von Edelstahlbauteilen. Er beschreibt verschiedene Verfahren — darunter Salpetersäure-, Zitronensäure- und elektrochemische Behandlungen — und enthält zugleich Hinweise zu Reinigung, Entzunderung und Passivierung sowie Prüfverfahren mit Akzeptanzkriterien zur Bestätigung der Wirksamkeit.
Für Pharma-Anlagen ist der Standard vor allem deshalb relevant, weil Passivierung hier nicht nur durchgeführt, sondern klar spezifiziert, geprüft und dokumentiert werden muss. ASTM A967/A967M-25 ist kein GMP-Standard im engeren Sinn, aber ein anerkannter technischer Rahmen, um Passivierungsprozesse fachlich belastbar auszuführen und in bestehende Qualitätsanforderungen einzuordnen. Wichtig ist die richtige Einordnung: Der Standard selbst gibt keine Anwendungsempfehlung für den Einzelfall. Deshalb kommt es in der pharmazeutischen Praxis auf die passende Verfahrenswahl, definierte Parameter und geeignete Nachweise für die jeweilige Oberfläche und Anwendung an
Anlagenbau Pharma
CitriSurf® ist besonders dann relevant, wenn Edelstahloberflächen nach Fertigung, Schweißarbeiten oder Umbauten wieder in einen definierten Zustand gebracht werden sollen.
Typische Anlässe:
· vor Inbetriebnahme neuer Anlagen
· nach Schweißarbeiten oder mechanischer Nachbearbeitung
· bei Umbauten, Retrofit oder Requalifizierung
· bei Rouge, Flugrost oder eisenhaltigen Rückständen
· wenn ein definierter Passivierungsprozess gefordert ist
Anlagenbau Pharma
CitriSurf® ist ein zitronensäurebasiertes Verfahren zur Reinigung und Passivierung von Edelstahl. Es dient dazu, freies Eisen und eisenhaltige Verunreinigungen von der Oberfläche zu entfernen und so die Grundlage für einen stabilen, korrosionsbeständigen Oberflächenzustand zu schaffen.
Für Pharma-Projekte zählt nicht nur die Chemie, sondern der sauber definierte Ablauf: Vorreinigung, Behandlung, Spülung, Prüfung und Dokumentation müssen zu Bauteil, Werkstoff und Anlage passen.
Anlagenbau Pharma
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Je nach Anwendung kommen innerhalb der CitriSurf® -Produktlinie unterschiedliche Lösungen in Betracht. CitriSurf® 3250 ist als schaumreduzierte Passivierungslösung insbesondere für Tanks und Rohrleitungen beschrieben und eignet sich überall dort, wo eine flüssige Behandlung im System oder Behälter im Vordergrund steht. CitriSurf® 2210 ist als Gel für Flächen, Schweißnähte und größere Bauteile ausgelegt, die nicht im Tauchbad behandelt werden können.
Wenn neben der Passivierung auch Derouging oder Entzunderung relevant sind, kommt CitriSurf® 8050 in Betracht. Für die notwendige Vorreinigung steht mit KleerKleen™ 4002 zudem ein alkalischer Reiniger zur Verfügung. Für die klassische Badpassivierung kann ergänzend CitriSurf® 2250 eingesetzt werden.
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In vielen Projekten wird ein zitronensäurebasiertes Verfahren dort bevorzugt, wo technische Eignung, gute Handhabbarkeit und eine saubere Integration in bestehende Abläufe wichtig sind.
Vorteile im Projektalltag:
· geeignet für definierte, projektspezifische Abläufe
· Alternative zu klassischen salpetersäurebasierten Verfahren
· gut integrierbar in Instandhaltung, Oberflächenwiederherstellung und Requalifizierung
· besonders relevant für sensible Anwendungen im Pharma- und Bioprozessumfeld
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Zunächst werden Fette, Partikel, Rückstände und sonstige Verunreinigungen mit einem hoch alkalischen Mittel entfernt. Eine wirksame Passivierung setzt eine ausreichend saubere Oberfläche voraus.
Die Passivierung erfolgt je nach Anwendung zum Beispiel durch Umwälzen, Fluten, Sprühen, lokale Applikation oder Badverfahren.
Anschließend folgen Spülung, gegebenenfalls Trocknung sowie die vereinbarte Prüfung und Dokumentation.
Wichtig:
Konzentration, Temperatur, Einwirkzeit und Prüfkonzept werden nicht pauschal festgelegt, sondern auf Anwendung, Werkstoff und Anlagenzustand abgestimmt.
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Für Pharma-Projekte reicht der Verweis auf einen Passivierungsstandard allein meist nicht aus. Entscheidend ist, wie das Verfahren in Reinigung, Dokumentation und bestehende Qualitätsanforderungen eingebunden wird.
Praxisrelevant ist vor allem:
· definierter Ablauf
· abgestimmte Prozessparameter
· geeignete Prüf- und Akzeptanzkriterien
· saubere Dokumentation
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Passivierung lässt sich als klar definierter Projektschritt in Fertigung, Oberflächenwiederherstellung und Inbetriebnahme integrieren.
Ein kontrollierter Oberflächen- zustand unterstützt Reinigbarkeit, Korrosionsbeständigkeit und die technische Bewertung von Bestandsanlagen.
Ein definierter, dokumentierter Prozess erleichtert die Einordnung in Qualifizierung, Revisionsplanung und technische Freigaben.
FAQ
Ja, typischerweise für Edelstahlkomponenten in Tanks, Rohrleitungen und prozesstechnischen Systemen. Die konkrete Eignung sollte immer anhand von Werkstoff, Oberflächenzustand und Anwendung bewertet werden.
Nein. Das Verfahren kann sowohl im Neubau als auch bei Bestandsanlagen sinnvoll sein, etwa nach Umbauten, Schweißarbeiten oder im Rahmen von Requalifizierungsmaßnahmen.
Nein. Passivierung ist eine technische Maßnahme. Für Pharma-Projekte zählt, wie sie in Dokumentation, Prüfkonzept und Qualifizierungsstrategie eingebunden wird.
Das hängt von Anwendung, Oberfläche und Spezifikation ab. Entscheidend ist, dass Prüfverfahren und Akzeptanzkriterien vorab sinnvoll festgelegt werden.
Hilfreich sind Informationen zu Anlagentyp, Werkstoff, Oberflächenzustand, Projektphase, Medium, bisherigem Problem und gewünschtem Dokumentationsumfang.
Sie planen eine neue Pharma-Anlage, ein Retrofit oder die Aufarbeitung bestehender Edelstahloberflächen? Dann lohnt sich eine frühe technische Bewertung.
In einem ersten Gespräch klären wir typischerweise:
Exklusiv bei der MKK GmbH, Oldenburg
Bestellung per E-Mail: order@citrisurf.de
Bitte beachten:
- USt-IdNr. angeben
- Rechnungsadresse und Lieferanschrift erforderlich
- Bestellungen vor 12:00 Uhr: Versand in der Regel am nächsten Werktag
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